Die Fernsteuerung im Bereich des Modellbaus ermöglicht eine präzise Steuerung des Modells per Hand mit Hilfe eines Fernsteuer-Apparates. Bei den jeweiligen Steuerungen wird lediglich zwischen Anlagen mit integrierter oder ohne Computerunterstützung, Pult- und Handsendern, sowie der angewandten Modulation differenziert. Die so genannten Pultsender können mit einem Umhängeriemen um den Hals befestigt werden, sodass sie einem Tragepult ähneln. Spezielle Handeinlagen sind hierbei zwecks erhöhten Komforts integriert. Die Steuerung selbst erfolgt schließlich durch die Zeigefinger und die Daumen, welche den Steuerknüppel bedienen. Gerade diese Trageart garantiert bei schweren und auch großen Sendern, bei welchen Ermüdungsgefahr in den Händen und der Armmuskulatur besteht, diese leicht handhaben zu können.

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Handsender dagegen werden mit der Hand halb umfasst und die Steuerknüppel ausschließlich mit dem Daumen betätigt, da es ansonsten zu große Fingerfertigkeit benötigen würde, sofern der Zeigefinger mitsteuern würde. Welche Steuerung nun speziell für ein Modell geeignet ist, lässt sich allerdings nur durch das direkte Testen herausfinden. Diverse Fernsteuerungs-Gruppen stehen hierbei zur Wahl, welche das Modell präzise navigieren lassen. Bei der so genannten Magnetsteuerung geht die Bewegungsrichtung des Modells zum Beispiel mit Hilfe von Magneten vonstatten. Die Leinenfernsteuerung dagegen beinhaltet zwei oder mehrere Leinen, welche zur Steuerung des Modells notwendig sind, wobei sich das Modell allerdings daraufhin nur in Form einer Ellipse um den Piloten bewegen kann. Meist wird hier auf Strahlseile zur Fernsteuerung zurückgegriffen, welche lediglich zwei Funktionen besitzen – einerseits das Ausrichten des Höhenruders, andererseits das Drosseln des Motors. Die Palette der Fernsteuerungstypen kann des Weiteren durch die Infrarot – Fernsteuerung ergänzt werden. Hierbei findet eine Übermittlung der Steuerfunktionen über ein moduliertes Lichtsignal statt, welches sich gerade im Bereich der Indoor - Modelle großer Beliebtheit erfreut. Zum Übertragen der Steuerfunktionen mit Hilfe eines elektromagnetischen, hoch frequentierten Feldes dient hingegen die so genannte Funkfernsteuerung. Diese sind gerade bei Flugmodellen von Nutzen, unterliegen jedoch gesetzlichen Richtlinien. So ist in Europa ein Frequenzbereich von 35MHz reserviert, in anderen Ländern der Welt gelten dagegen andere Frequenzbereiche. Des Weiteren ist für den Modellbau die Programmsteuerung im Handel erhältlich, wobei die simpelste Form sicherlich die mechanischen Zeitgeber darstellen, und sie aus diesem Grunde oftmals im Bereich der Freiflugklassen zum Beenden des Fluges zum Einsatz kommen. Fernsteuerungen, welche auf Ultraschall-Basis aufbauen und die Palette der diversen Fernsteuerungstypen abrunden, sind heutzutage kaum mehr zu finden.

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