Im Modellbau werden bevorzugt Motoren, wie der Elektro- oder auch der Verbrennungsmotor zum Einsatz gebracht, welcher sich bereits seit über 30 Jahren im Rahmen von weltweiten Meisterschaften bewährt hat. Auch, wenn hier und da die Originaltreue nicht ganz vorhanden ist, so existieren einige Modelle, welche enorm ansprechend wirkend.

Der so genannte Verbrennungsmotor bezeichnet hierbei alle gängigen Motorentypen, welche einen potentiellen Energieträger - wie zum Beispiel Benzin - benötigen, damit die Kurbelwelle in Gang gesetzt werden kann. Per Anlasser, einem Seilzug, kann der Motor schließlich gestartet werden, wobei einige Modellmotoren mittlerweile ebenso über einen so genannten Elektrostarter verfügen, welcher die Startaufgabe übernimmt. Da Verbrennungsmotoren allerdings über einen Vergaser verfügen, so ist hier äußert viel Geduld beim Justieren gefragt, um die gewünschten Flugfunktionen zu erhalten.

Je nach Einstellung und Modelltyp, so reicht eine Tankfüllung schließlich für eine Fahr- oder Flugzeit von ca. von fünf Minuten, wenn es sich um ein Modell im Maßstab 1:8 handelt, dessen Tank ein Volumen von 125cm³ aufweist. 1:5-Modelle können dagegen bis zu 45 Minuten durchgehend betrieben werden. Die Pflege eines Verbrennungsmotors erfordert ebenfalls einen diversen Zeitaufwand, da eine Reinigung regelmäßig vonstatten gehen muss.

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Der so genannte Elektroantrieb oder auch Elektromotor wird größtenteils für RC-Racer bevorzugt, da sie eine Leerlauf-Drehzahl von bis zu 82.000 Umdrehungen/Minute erreichen können. Charakteristisch für derartige Motoren ist die Regelung über einen elektronischen Fahrtregler, welcher je nach Leistung und Qualität bis zu 100 Ampere erbringen können. Der dazu notwendige Strom stammt aus einem integrierten Akkupack, welcher je nach Motorleistung eine Inbetriebnahme des Modells für ca. fünf bis zehn Minuten ermöglicht. Langsame Fahrzeuge können sogar bis zu 20 Minuten gefahren werden, wobei der Elektromotor im Gegensatz zu dem Verbrennungsmotor trotz allem eine weitaus geringere Zeitleistung erbringt als der Verbrennungsmotor selbst. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist allerdings mit bis zu 90 km/h als Vorteil zu betrachten, wobei 1:12-Modelle bereits schon Geschwindigkeiten von bis zu 152 km/h erbracht haben. Ein weiterer Vorteil des Elektromotors beruht schließlich darin, dass der Motor selbst recht unproblematisch zu starten ist und ebenso auf das Einstellen des Vergasers verzichtet werden kann. Des Weiteren können die meisten Modellfahrzeuge mit integriertem Elektromotor auch problemlos in Wohngebieten zum Einsatz kommen, da der Lärm, welche Verbrennungsmotoren verursachen, ausbleibt. Ferner sind auch die Kosten im Unterhalt eines Modells mit Elektromotor weitaus niedriger, da auf Kraftstoffe verzichtet werden kann. Auch sind die Unterhaltskosten erheblich niedriger als bei Verbrennungsmotoren.

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