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Im Modellbau finden sich neben RC-Cars und Flugmodellen auch Schiffe wieder, welche eine verkleinerte Abbildung eines kleineren Bootes oder auch Schiffes darstellen.
Mittlerweile haben sich eine Schiffmodellarten auf dem Markt etabliert und ganz besonderer Beliebtheit erfreut sich das Funktionsmodell unter den Schiffen. Dieses verfügt – ebenso, wie sein Original – über diverse Funktionen, welche die Bewegungsrichtung und auch das Tempo eines Modellschiffes beeinflussen. Mittlerweile sind im Handel für Schiffsmodelle entweder Plastikmodellbausätze mit integrierter Funkfernsteuerung erhältlich oder aber es kann auf Fertigmodelle unterschiedlicher Größen zurückgegriffen werden, wobei das kleinste funktionstüchtige Modellschiff nur etwa ein Gewicht von 10 Gramm auf die Waage bringt und gerade bei dessen Steuerung äußerstes Fingerspitzengefühl gefragt ist. Unter Sammlern erfreuen sich allerdings auch weiterhin die Standmodelle von Schiffen enormer Beliebtheit.
Des Weiteren existiert das so genannte „hydrodynamische Schiffsmodell“, das U-Boot, welches seit dem 19. Jahrhundert größtenteils als Versuchsmodell galt und einen Teil einer Messvorrichtung darstellte. In heutigen Zeiten wird es jedoch ebenso gern im Bereich des Hobby-Modellbaus genutzt, um Wettkämpfe mit Schiffen zu bestreiten. Je nach Anwendungsgebiet verfügt somit auch das Modellschiff über diverse Funktionen, welche denen des Originals recht nahe kommen, wie zum Beispiel die integrierten Elektromotoren, welche mit einer rechnergesteuerten Drehzahlregelung ausgestattet sind. Des Weiteren verfügen Schiffsmodelle über einen Dynamometer, damit der Schub und auch das Drehmoment im Bereich der Propellerwelle zu messen sind. Zur Richtungsänderung ist ferner ein Ruder vorhanden oder gegebenenfalls eine elektrische Rudermaschine, wobei auch so genannte Pod-Antriebe stellenweise zum Einsatz kommen.
Üblicherweise sind Schiffsmodelle etwa fünf bis zehn Meter lang, wobei allerdings auch kleinere Modelle immer wieder gern Verwendung finden. In der Regel werden die Rohlinge der jeweiligen Schiffsmodelle aus Holz oder auch aus Paraffin hergestellt, wobei allerdings auch GFK vereinzelt genutzt wird, um ein Modell zu bauen.
Da es bei den Modellschiffen auch Entwurfs-, wie auch Demonstrationsmodelle gibt, welche der Planung realer Unter- und Überwasser-Schiffsmodelle dienen, so werden hier drei Modellarten unterschieden, welche sich in der Bauart differenzieren. Einerseits sind somit Fertigmodelle erhältlich, bei welchem sich ein individueller Zusammenbau erübrigt. Des Weiteren gibt es aber auch so genannte Bausatzmodelle, welche einen persönlichen Zusammenbau erfordern, welcher allerdings einem Hobby-Modellbauer eben gerade die Freude beschert, welche er finden wollte.
Als letzte Bauart für Schiffsmodelle sind die so genannten Kartonmodelle bekannt, welche allerdings größtenteils nur eine Standfunktion übernehmen, da das genutzte Material sehr schadenanfällig ist.
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